Soucius Begleitdienst

Soucius Transport und Begleitdienst

Rückblick 2018


Wieder hat uns die Zeit eingeholt, die Zeit, um über ein vollendetes Jahr nachzudenken und zu reflektieren. Wieder durften wir Neues erfahren und Altes verbessern. Wir haben wieder neue Freunde und Schicksale begleitet. Einige auch für immer verabschiedet. Der ewige Reigen zieht seine Kreise und wartet auf niemanden. Die wohl wichtigste Entwicklung des Jahres 2018 für den Soucius Transport und Begleitdienst war sicherlich, dass wir unsere Terminisierung digitalisiert haben und damit auch den Seniorenheimen die Möglichkeit gaben sich direkt und ohne zeitlicher Verzögerung einzubringen. Die Möglichkeit jederzeit auf dem letzten Stand zu sein war für uns sicherlich ein Vorteil. Doppelbuchungen wurden auf ein Minimum gebracht, fehlerhafte Termine konnten leicht korrigiert oder neu vergeben werden. Weiters haben wir Versuche gemacht, wenn möglich, Termine so zu bündeln oder abzuwickeln, dass wir mit weniger Personal zu Recht kommen könnten. Auch wir haben von Zeit zu Zeit Personalsorgen, immer dann wenn einige unserer Mitglieder ausfallen. Der Test war weitgehend positiv, allerdings wäre ein erhöhter Materialeinsatz notwendig was wieder mehr Kapital benötigen würde. Im Laufe des vergangenen Jahres kam auch eine weitere Herausforderung auf uns zu. Der VW Touran, der ja gebraucht gekauft wurde zeigte nun doch Mängel, die eine Therapie nicht mehr wirtschaftlich zuließen. Die Seniorenbörse Bregenz, unsere Mutter, hat uns liebenswürdigerweise unter die Arme gegriffen und uns mit einem neuen Fahrzeug, einem VW Caddy, unterstützt um uns weiter mobil zu halten. Das Auto hat mehr Raum und ist damit noch besser für den Rollstuhl Transport geeignet. Auch unser Begleitdienst hat sich mehr und mehr etabliert und so mancher Arzt nimmt unsere Patienten „außer der Reihe“ dran, weil Rollstühle und Rollatoren in vielen Praxen wertvollen Platz verstellen and Wartezeiten für uns Begleiter auch eine tote Zeit darstellen, die auch eine ehrenamtliche Person besser nutzen kann. Unser Verhältnis zu den Pflegeheimen ist anhaltend gut und wird immer besser da wir ja in vielen Fällen schon quasi „dazu gehören“ und wir über die Jahre auch bewiesen haben ein verlässlicher Partner zu sein. So dürfen wir auch sagen, dass wir bei Patienten mit großer Mehrheit als gerngesehene Begleiter wahrgenommen und oft sogar namentlich bevorzugt werden. 2018 haben wir an die 450 Begleitungen erledigt, was einem durchschnittlichen Zeitaufwand von 987 Stunden entspricht. Mit dem Auto sind wir 6861 Km gefahren, davon knapp 200 Fahrten nur für direkte Transport – Begleitungen. Dies entspricht etwa 4000 km. Der Rest der Fahrten wurden für Unterstützung, Organisation und Nachbarschaftshilfen durchgeführt.